Gae Polisner: Der Sog der Schwerkraft

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Mit diesem Buch…

…bin ich am Project 10 Books gescheitert, weil ich einfach den überaus starken Drang verspürte, mir ein Buch zu kaufen und einfach nicht mehr an den ganzen Buchhandlungen vorbeilaufen konnte. Ich kann noch kaum glauben, dass ich das für dieses Buch hingeschmissen habe, denn gelohnt hat es sich leider nicht.

 

Klappentext

Ein Road-Trip wie das Leben – durchgeknallt und wunderschön

Nicks Vater hat sich aus dem Staub gemacht, seine Familie droht zu zerbrechen und sein bester Freund Scoot, der Freak, liegt im Sterben. Da taucht Jaycee Amato in Nicks Leben auf, das durchgeknallte Mädchen mit den Husky-Augen. Sie verspricht Scoot, ihm einen letzten Wunsch zu erfüllen, und nötigt Nick, dabei zu helfen. Und so machen sich die beiden ausgerüstet mit der Weisheit Yodas und den Geschichten von John Steinbeck auf einen Road-Trip, um Scoots unbekannten Vater zu finden. Eine schwierige und gleichzeitig wunderschöne Reise beginnt, auf der Nick reifer, reicher und weiser wird. Am Ende hat er zwar nicht Scoots Vater gefunden, dafür aber eine über den Tod hinausgehende Freundschaft und … die große Liebe.

 

Meine Meinung

Mit großer Begeisterung habe ich mich an dieses Buch gesetzt und angefangen, es zu lesen. Doch gleich zu Beginn geriet ich ins Stolpern: das Buch ist in (vermeintlicher) „Jugendsprache“ verfasst worden, was ich noch nie ausstehen konnte. Das liegt vor allem daran, dass ich bisher selten auf Bücher gestoßen bin, die diese glaubwürdig rüberbringen konnten. Und da ist dieses Buch leider keine Ausnahme, ich kann den Protagonisten Nick von vorneherein kaum ernst nehmen.
Zudem ist die etwas wirre und wiederholende Erzählweise, vor allem zu Beginn, ziemlich ermüdend. Nachdem innerhalb von vierzig Seiten zehn Mal gesagt wurde „Und es wird dazu führen, dass ich Jaycee Amato treffe“ will man diese eigentlich schon gar nicht mehr kennenlernen.

Jaycee ist dann jedoch diejenige, die der Geschichte mit ihrer frechen Art etwas Leben einhaucht und einen weiterlesen lässt. Auch hätte ich gerne mehr über „den“ Scoot erfahren (mit dem „den“ bei dieser Bezeichnung kann ich mich einfach nicht anfreunden. Ich denke aber, dass dies auf die Übersetzung von „the Scoot“ zurückzuführen ist. Schade nur, dass man Personen bei uns nur in eher süddeutschen Regionen Artikel gibt, was das Ganze irgendwie albern klingen lässt), der tiefsinniger als Nick scheint, jedoch auch etwas altklug wirkt.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Handlung der Geschichte war leider ziemlich unrealistisch, sodass man sich überwiegend fragt, was das jetzt eigentlich soll. Zwei Kinder schlafen im Bus, erleiden einen Autounfall und wachen davon nicht auf. Natürlich. Abgesehen davon gibt es in dem Buch auch leider nicht sonderlich viel „Road“trip, was mich etwas traurig machte, da ich dies in Benedict Wells „Fast Genial“ vor einem Monat so gerne gemocht habe. Schade!

Ich wurde von der Weisheit Yodas auf dem Klappentext gelockt und leider enttäuscht. 2 von 5 Sternen.

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ein Kommentar

  1. Der Anfang war schon chaotisch, aber dann fand ich das Buch, zumindest für Jugendliche – und für die ist der Roman ja auch bestimmt – doch zunehmend spannend.

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