Katherine Catmull: Vogelherz

10937748_786720484735563_477102079_nDieses Buch…

… habe ich in meinem Standart-Gebrauchtmedien-Geschäft gefunden und fälschlicherweise für einen versteckten Goldschatz gehalten.

Klappentext
„Wir müssen jetzt zurück“, sagte Summer und blieb stehen. „Wir hätten längst da sein müssen. Wir sind zu lange gegangen. Wir müssen umkehren. Wir müssen gehen…“ Ihre Stimme brach ab.
„Wir müssen gehen – wohin?“, flüsterte Bird in die Fast-Dunkelheit. Aber Summer hatte den Weg verloren.
Lange Zeit war es still. Das Licht schwand, die Vögel wurden lauter. Bird sah zu den dunkel werdenden Bäumen auf. „Ich glaube, es ist zu spät umzukehren.“

Ein märchenhafter Roman über zwei Schwestern auf der Suche nach ihrer Mutter,
über Liebe und Hass, Freundschaft und Rivalität und über Welten, die jenseits unserer eigenen existieren.

Meine Meinung
Dieses Buch ist wohl eines der Bücher mit dem schönsten Cover und sehr niedlichen Illustrationen im Innern. Als ich den kupferfarben schimmernden Titel und die Vogelbilder sah, war ich gleich hin und weg und musste es einfach kaufen. Dennoch bin ich mit diesem Buch einfach nicht warm geworden.
Das Buch spielt an einem wohl englischsprachigem Ort, da die zwei Hauptcharaktere Summer und Bird englische Namen tragen. Dieser Ort wird jedoch nicht näher definiert und wechselt bald in eine völlig fiktionale Fantasiewelt über.
Der Sprachstil des Buches ist wohl das, wo es bei mir am meisten hakte. Die Sprache ist einfach und voller Metaphern, sie erinnert ein wenig an ein Märchen, ebenso wie die Geschichte selbst. Man sollte meinen, durch diesen Sprachstil würde die Geschichte sehr bildhaft erscheinen, doch fiel es meinem Kopf nicht leicht, aus den etwas kindlich formulierten Sätzen ein Bild, ein Ganzes werden zu lassen. Die Formulierungen waren teils holprig, teils merkwürdig und ich war mir einfach nicht sicher, ob das an einer schlechten Übersetzung liegt, denn so kam es mir manchmal vor, oder von der Autorin gewollt so war. Gehe ich von „gewollt“ aus, gewinnt man durch diesen Schreibstil den Eindruck, dass man sich in eine Art Traumzustand befindet, immer mit den Charakteren auf der Suche, sich über die merkwürdige Handlung wundernd, die mir in sich nicht schlüssig vorkam. Anfangs störte mich das sehr, und ich musste mich teilweise zum Weiterlesen zwingen. Später jedoch bekam ich das Gefühl, mich in den Wirren eines Albtraums zu befinden, aus dem es kein entkommen zu geben scheint. Die Atmosphäre gab mir ein mulmiges Gefühl im Bauch, wie wenn ich nach einem dystopischen Traum aufwache. Wenn das so geplant war, bekäme das Buch wohl, trotz fehlendem Lesefluss, eine sehr viel bessere Bewertung. Da ich jedoch davon ausgehe, dass es an einer nicht sonderlich guten Übersetzung liegt, kam es zu nicht sehr vielen Sternen.
So richtig abschließen kann ich mit dem Buch noch nicht, da ich mir nicht sicher bin, woher mein Leseverdruss hierbei rührte.
Von mir gibt es erstmal 2,5-3 Sterne. Diese Bewertung wackelt jedoch noch und ist nicht festgeschraubt.

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